VR-Dreamer

Praxis & Wirkung

Vier wiederkehrende, anonymisierte Beobachtungen aus der praktischen Arbeit von VR-Dreamer. Es handelt sich nicht um Ergebnisse klinischer Studien.

Ein älterer Mann mit VR-Headset streckt lächelnd die Hände nach einer schwebenden Erinnerungsszene mit einer historischen Stadtstrasse aus, eine Betreuungsperson sitzt gegenüber und macht Notizen auf einem Tablet.

Beobachtungen aus der Praxis

Vier wiederkehrende Themen

Entdeckung und neue Erfahrungen

Virtuelle Realität kann einem Menschen Umgebungen und Erlebnisse eröffnen, die aufgrund seines Gesundheitszustands oder seiner Lebenssituation sonst nicht zugänglich wären. Es geht dabei nicht nur um das Betrachten von Bildern, sondern um das Gefühl der Präsenz und die Möglichkeit, einen neuen Raum aktiv zu entdecken. Neue Umgebungen, virtuelle Reisen oder unerwartete Perspektiven können Neugier wecken und die Grenzen des vertrauten Alltags für einen Moment erweitern.

Emotionale Regulation und Beruhigung

Das Eintauchen in eine sorgfältig gewählte visuelle und akustische Umgebung kann die Menge störender Reize reduzieren und Beruhigung fördern. Die Reaktionen sind individuell: Für manche wirkt die langsame Bewegung von Delfinen beruhigend, für andere die Regelmässigkeit von Regen, Wellen oder Musik.

Aktivierung und Beteiligung

Ausdrucksstarke oder emotional bedeutsame virtuelle Inhalte können Interesse, Lächeln, Kommunikation, rhythmische Bewegung oder aktives Mitwirken fördern – auch bei Menschen, die in ihrer gewohnten Umgebung eher passiv sind.

Bewegung als Ergebnis sinnvoller Aktivität

Wenn Bewegung ein sichtbares und interessantes Ergebnis erzeugt, muss ein Mensch sie nicht als Übung wahrnehmen. Seifenblasen, Schmetterlinge, räumliches Malen oder ein interaktives Spiel können zu wiederholter Bewegung motivieren, weil die Aktivität selbst Freude, Neugier oder ein Gefühl des Erschaffens mit sich bringt.

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